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Sue Schlotte wurde 1967 in Frankfurt geboren.
Sie studierte Violoncello bei Ulrike Schaeffer in Mainz, Meisterkurse bei Hans Erik Deckert und Heidi Litschauer ergänzten ihr Studium. Das klassische Hochschulstudium schloß sie 1996 mit dem Diplom ab.
Klangstudien, die Entwicklung moderner Spieltechniken und die Beschäftigung mit frei improvisierter Musik ließen Sue Schlotte zu einem ganz eigenen Stil finden. Fortbildungen bei Lauren Newton (Stimmimprovisation), Dorothé Marzinzik (Oberton und Rhythmik) und Gunther Tiedemann (Jazzcello) gaben weitere Impulse. Angeregt durch die Zusammenarbeit mit den beiden Tänzerinnen Uta Püttmann und Jennifer Hoernemann bezieht sie auch Bewegung mit ein in ihre Performances. Außerdem benutzt sie neben dem traditionellen Bogen einen Rundbogen von Michael Bach.
Sue Schlotte nahm u.a. an folgenden Festivals teil: HumaNoise Congress 10#, Fußnoten-Festival, Südpool-Festival, Düsseldorfer Altstadtherbst, 4. Stanzer Tier, 1. Kessenicher Kunstnacht 2003, 2. Kessenicher Kunstnacht 2004, Biennale Bonn.
Sie tritt mit verschiedenen Ensembles und solistisch auf, gibt Konzerte in Europa und Nordamerika. Sie wirkt an spartenübergreifenden Projekten wie Film- und Hörspielvertonungen mit und arbeitet mit Künstlerinnen und Künstlern aus den Bereichen Tanz, Malerei, Performance und Literatur.
Sie lebt mit ihrer Familie in Bonn. Dort hat sie die Initiative Imprompt - zeitgenössische Kunst und Musik / Bonn ins Leben gerufen und leitet die Konzertreihe Resonanzen. Sie ist Mitglied der GEDOK Köln.
Diskographie: 1998 Geäst mit Martin Theurer, Happy Few Records / Witten 2+2=3 mit Martin Theurer und Joachim Zoepf, Happy Few Records / Witten U-Boot-Party mit Martin Theurer, Gunda Gottschalk,Joachim Zoepf, Thomas Lehn, Erhard Hirt und Paul Hubweber, Happy Few Records / Witten 1999 Cats in the rounds mit Martin Theurer und Mitch Heinrich Happy Few Records / Witten 2000 Kaffe & Kuchen mit Martin Theurer, Mitch Heinrich, Joachim Zoepf und Carl Ludwig Hübsch, Happy Few Records / Witten 2002 Kräuter mit Florian Stadler, Herbal Essence, Bonn 2004 Seeming one, 24 min. solo, Bonn
„Formale Strenge, Ausgewogenheit von fragmentarischverzahnendem und eigene Strukturen entwickelndem Duktus sowie dezidiertes Eingreifen in den kollektiven Gestaltungsprozess charakterisieren das Spiel der Cellistin Sue Schlotte.“ - aus dem Programm von „HumanNoise“ .
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