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Alte Musik Dieses für Michael Bach typische oszillierende Verhältnis von instrumentaler Forschung und kompositorischer Entwicklung war bis ins 19. Jhdt. eine Selbstverständlichkeit. Zu nennen sind Virtuosen wie Heinrich Ignaz Franz Biber, Johann Jakob Walther,Johann Paul Westhoff, Leopold Mozart und Niccolò Paganini. Von Johann Paul Westhoff wurden erst 1973 dessen „Sechs Suiten” (1694) für Violine solo entdeckt, welche ein durchgängig polyphones Spiel erfordern und als Vorläufer der Solowerke J.S. Bachs für die Violine und das Cello angesehen werden können. Die besonderen Herausforderungen, die Johann Sebastian Bach in seinen „Suiten” für Cello solo an das einstimmige und akkordische Spiel stellen, sind nach wie vor so aktuell wie einzigartig geblieben. Interpretatorische Neuansätze hat Michael Bach mit seinem Rundbogen und in theoretischen, musikwissenschaftlichen Texten beigesteuert. Bislang noch unbekannt ist, daß sich Niccolò Paganini mit dem mehrstimmigen Spiel auf der Geige auf geradezu sensationelle Weise auseinandergesetzt hat, wovon mehrere unveröffentlichte Werke Zeugnis ablegen. Von Paganini führte Michael Bach dessen durchweg vierstimmig gehaltenes „Capriccio per Violine solo” von 1828 (Collection Maurice Dietrichstein, Österreichische Nationalbibliothek Wien) zum ersten Mal auf, in einer eigenen Transkription für Cello mit Rundbogen. Für die Celloliteratur von besonderer Bedeutung dürfte die Neuherausgabe der verschollenen sechsten Cellosonate, der „Sonate in Es-Dur”, op.64 von Ludwig van Beethoven sein, die Michael Bach mit den Pianisten Pi-Hsien Chen, Klaus Steffes-Holländer und Bernhard Wambach erstmals für deutsche Rundfunksender bereits im Jahr 1986 aufnahm. Ebenso von unschätzbaren Wert für das Cello dürften die im Nachlaß von Arnold Schoenberg überlieferten hochvirtuosen „Kadenzen” (1913) zu Matthias Georg Monn „Cellokonzert in g-moll” sein. 1987 spielte Michael Bach mit dem Orchester der Beethovenhalle Bonn, Leitung Georg Schmöhe, deren Uraufführung. Mit dem Sinfonieorchester des SWR Baden-Baden, Leitung Kasper de Roo, erfolgte kurze Zeit später eine Rundfunkproduktion. * Neue Musik Neben dem klassischen Solo- und Kammermusikrepertoire ist ein wichtiger Teil der künstlerischen Arbeit Michael Bachs der Aufführung zeitgenössischer Werke gewidmet. Michael Bach arbeitete mit zeitgenössischen Komponisten weltweit zusammen, vornehmlich mit Earle Brown, John Cage, Pascal Dusapin, Johannes Fritsch, Sofia Gubaidulina, Toshio Hosokawa, Klaus Huber, Nicolaus A. Huber, Ernst Krenek, Helmut Lachenmann, Toshiro Mayuzumi, Wolfgang Rihm, Dieter Schnebel, Gerhard Stäbler, Casper Johannes Walter, Iannis Xenakis, Isang Yun, Walter Zimmermann. Intensiv befaßte sich Michael Bach mit dem Œuvre für Cello von Bernd Alois Zimmermann. Anläßlich der „Hommage à Heinrich Böll” in Köln 1985, Teilnehmer waren u.a. Günther Grass, Siegfried Lenz, Christa Wolf, Lew Kopelew und Günter Wallraff, spielte er dessen „Sonate” für Cello solo (Live-Übertragung in allen deutschen 3. Fernsehprogrammen). In Japan stellte er 1989, auf Einladung des Goethe Instituts, in mehreren Konzerten erstmalig diesen, für das Cello besonders wichtigen Komponisten einem größeren Publikum vor. Seine CD-Einspielung mit dem Pianisten Bernhard Wambach setzt Maßstäbe. In den USA und Kanada präsentierte er, ebenfalls auf Einladung der Goethe Institute, zusammen mit dem Pianisten Tony de Mare die 90-minütige hochkomplexe und mikrotonale Komposition „Patterns in a Chromatic Field” von Morton Feldman. In den Niederlanden führte er mit dem Residentie Orkest Den Haag unter der Leitung von Bernhard Kontarsky das Cellokonzert von Luciano Berio auf (Concertgebouw Amsterdam u.a.), mit dem Radio Kammerorchest unter der Leitung von Hans Zender das „Notturno” von Helmut Lachenmann (Holland Festival u.a.). Weitere Aufführungen und CD-Aufnahmen mit Kent Nagano, Lothar Zagrosek, Peter Eötvös, Johannes Kalitzke, Lucas Vis, Martin Fischer-Dieskau, Hiroshi Wagasuki, Naozumi Yamamoto, Yuji Takahashi u.a. wären hier zu nennen. * Der BACH.Bogen Während in den 80er Jahren eine Fülle Kompositionen für und mit Michael Bach für Cello und den traditionellen Bogen entstanden, gewann ab 1990 der BACH.Bogen in zunehmenden Maße die Aufmerksamkeit der Komponisten. Die Beschäftigung mit dem Rundbogenspiel begann mit Walter Zimmermanns Werk „Geduld und Gelegenheit” (Uraufführung Pro Musica Nova, Bremen 1990), das ursprünglich für zwei gerade Bögen konzipiert war. John Cage war sehr fasziniert: „„Sie [die Rundbögen] erwiesen sich nicht als eine Wiederholung von Dingen, die im Mittelalter bereits existierten, sondern als tatsächlich neue Bögen, die er hatte bauen lassen.” (MUSICAGE, Seite 296). Mit John Cage entspann sich in weniger als zwei Jahren, bis kurz vor dessen Tod 1992, ein einzigartiger künstlerischer Austausch. Das letzte fünfstündige Treffen von John Cage und Michael Bach 1992 in New York, ein Gespäch über ihre gemeinsame Arbeit, ist im vielbeachteten Buch mit dem Titel „MUSICAGE” von Joan Retallack dokumentiert. „ONE8 and 108” für Cello und großes Sinfonieorchester (44 Minuten), Michael Bach gewidmet, wurde in Stuttgart mit Michael Bach und dem Radio-Sinfonieorchester des SDR (ohne Dirigent) uraufgeführt. Das im Jahr 1992 gemeinsam begonnene Werk „ONE13” für Solocello mit Rundbogen ist unter beiden Autorennamen in New York bei der C.F. Peters Corporation 2009 herausgegeben worden. Dieses Werk erlebte ungewöhnlicherweise vier Uraufführungen: 1993 in Karlsruhe und Strasbourg, sowie 2008 in San Francisco und Stuttgart. Dieter Schnebel widmete Michael Bach seine umfangreiche Komposition „Mit diesen Händen” für Stimme und Cello mit Rundbogen (Uraufführung mit William Pearson anläßlich der Heinrich-Böll-Woche, Köln 1992). Bereits Schnebels „Fünf Inventionen” für Cello solo aus dem Jahr 1987 sahen ebenso die Verwendung eines Rundbogens vor. Sie wurden von nun ab von Michael Bach erstmalig in der authentischen Version aufgeführt. Karlheinz Stockhausen interessierte sich ebenfalls für den BACH.Bogen und regte Michael Bach an, seinen „TIERKREIS” entsprechend zu bearbeiten. Es entstanden 64 Varianten dieser 12 Tierkreisminiaturen, die das ein- bis vierstimmige Spiel am Cello in virtuoser Weise nutzen (Uraufführung Bayreuth 1998). Bereits Ende der 80er Jahre hatte sich Michael Bach für ein Werk Stockhausens eingesetzt, dem „SOLO für Melodieinstrument und Rückkopplung”. Diese Komposition mit Live-Elektronik konnte damals erstmalig mit digitalen Verzögerungsmaschinen des Experimentalstudios der Heinrich-Strobel-Stiftung des SWR, Leitung Hans-Peter Haller, realisiert werden (Donaueschinger Musiktage, Europäische Kulturtage Karlsruhe, Festival Gulbenkian Stiftung Lisboa u.a.). Hans Zender ließ sich von Michael Bachs Rundbogen zu einem Cellokonzert mit dem Titel „BARDO” anregen, das von Gustav Rivinius mit dem BACH.Bogen uraufgeführt wurde. * Zusammenarbeit mit Mstislaw Rostropowitsch Parallel zur künstlerischen und kompositorischen Anwendung ist die konstruktive Weiterentwicklung des Rundbogens und dessen Spiels ein wichtiges Thema. Mit Mstislaw Rostropowitsch traf sich Michael Bach 1997 erstmalig beim Cello-Festival in Kronberg, in Gegenwart von Marta Casals-Istomin. Rostropowitsch plädierte in der Folgezeit lebhaft für den Rundbogen, sowohl als geeignetes Instrument für die „Suiten” Johann Sebastian Bachs, als auch für die zeitgenössische Musikproduktion. Arbeitstreffen in vielen europäischen Städten, über Jahre hinweg, führten dazu, daß 2001, anläßlich des „7eConcours de violoncelle Rostropovitch” in Paris, Michael Bach den BACH.Bogen für das internationale Publikum präsentierte. Michael Bach spielte einige Sätze aus den „Suiten” von J.S. Bach und eine eigene, Rostropowitsch gewidmete Komposition „5 Pitches, 21 Sounds” , die er bereits 1998 in Jerusalem uraufgeführt hatte. Die zahlreichen Begegnungen mit Mstislaw Rostropowitsch sind in ihrer Einmaligkeit von der Künstlerin Renate Hoffleit auf über hundert Fotografien und Videos festgehalten worden. Die prominenten Resonanzen zu Michael Bachs Spiel mit dem Rundbogen reichen interdisziplinär von Cellisten wie Janos Starker und Anner Bylsma über Nicolaus Harnoncourt, Lorin Maazel, Ruggiero Ricci, Dietrich Fischer-Dieskau, August Everding, Georg Kreisler bis zu dem Schriftsteller Peter Härtling und dem Maler Jasper Johns. Mittlerweile werden die BACH.Bogen in Europa, den Arabischen Emiraten, den USA und Japan, von Geigern und Cellisten gespielt. Daß der BACH.Bogen ohne weiteres auch von jugendlichen Spielern eingesetzt werden kann, haben erfolgreich die 12 Tübinger Cellisten bewiesen, die mit der Komposition „NURHAUFFÜGUR” von Michael Bach Bachtischa beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert” mit dem 3. Preis ausgezeichnet ausgezeichnet wurden. * Studium und Preise Sein klassisches Cellostudium begann Michael Bach zunächst bei Gerhard Mantel in Frankfurt, dessen Schüler er bereits als 17-jähriger wurde. Es folgte dann das Studium in Köln, wo er bei Boris Pergamenschikow die Künstlerische Abschlußprüfung „mit Auszeichnung” abschloß. Besondere Anregungen erhielt er durch den Unterricht bei Pierre Fournier, dessen früheres Konzertinstrument, ein Meistercello von Giovanni Paolo Maggini, er jahrelang spielte. Der wichtigste Einfluß in cellistischer Hinsicht übte Janos Starker auf Michael Bach aus, bei dessen Kursen und Unterrichtswochen in Essen er desöfteren teilnahm. Auf dem Gebiet der Kammermusik war der Unterricht beim Amadeus Quartett in Köln besonders prägend für Michael Bach. Michael Bach erhielt Preise und Auszeichnungen u.a. in Rotterdam (Internationaler Gaudeamus-Wettbewerb), in Darmstadt (Kranichsteiner Musikpreis), in Würzburg (Millenium Preis), in Japan (Record Academy Price). * Konzerttätigkeit Michael Bach gab Konzerte in fast allen europäischen Ländern, in Hong Kong, Island, Israel, Japan, Kanada, Korea, Mexiko und den USA. Auf CD sind Michael Bachs Interpretationen bei col legno, cpo Osnabrück, FONTEC, KOCH International, Skowronek, mode records, ProViva, telos u.a. erschienen. Mehr als 100 solistische Rundfunkaufnahmen sind bei allen deutschen Sendern, im europäischen Ausland, den USA, Hong Kong und Japan archiviert. TV-Auftritte und Präsentationen fanden bei mehreren Fernsehanstalten in Deutschland und in Irland, Ungarn, Polen, Israel und Japan u.a. statt. * Solokonzerte und Festivals Musica Contemporânea Lisboa, Beethovenhalle Bonn, Rheinisches Musikfest Köln, Europäische Kulturtage Karlsruhe, Musique Action Nancy, Das neue Werk Hamburg, Carnegie Hall New York, Contemporary Arts Museum Houston, Los Angeles County Museum of Arts, Hauptarbeitstagung Darmstadt, Akiyoshidai Festival Japan, Soundscape Kyoto, Shibuya Public Hall Tokyo, Kunstsammlung NRW Düsseldorf, Alte Oper Frankfurt/M, Forum Neue Musik Frankfurt/M, Five Senses Symposium London, Huddersfield Music Festival, Inventionen Berlin, Pro Musica Nova Bremen, Festival des Hörens Erlangen, Boa Art Festival Japan, Forum Neue Musik Seoul, Neue Musik in Lüneburg, Tage der Neuen Musik Hannover, Villa Musica Mainz, Dallas Museum of Art, Chicago, Bayreuther Wochenende für Neue Musik, World Music Days Zurich, Autumn in Hakone Japan, Insel Musik Berlin, Musik unserer Zeit Stuttgart, Museum der bildenden Künste Leipzig, Guadalajara Mexico, Academy Concert Hall Hong Kong, Musica Nova Reykiavik, Beethovenhaus Bonn, Insel Hombroich, Musica Contemporanea Perugia, Darmstädter Ferienkurse, Museum of Modern Art New York, Kasseler Musiktage, Heinrich-Böll-Woche Gürzenich Köln, Suntory Hall Tokyo, ZKM Karlsruhe, musica Strasbourg, Days of Silence Warschau, Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik, Musica contemporânea Porto, Kultursommer Südhessen, Vancouver, Donaueschinger Musiktage, Exkurs im Dom zu Worms, NOTREPOS Schloss Monrepos Ludwigsburg, Sonorities Belfast, Forum Neue Musik Saarbrücken, Treffpunkt Rotebühlplatz Stuttgart, Atlantische Musiktage Kaiserslautern, Rubin Academy Jerusalem, Weingartener Tage für Neue Musik, Printemps Rhénan SWR, Helsinki, Musée Picasso Antibes, Journées du violoncelle Paris, Présentation de l’archet BACH à Paris, Neue Hall= und Thon=Kunst Worms, Sommerfestival Schloss Kapfenburg, Fuchu Art Museum Tokyo, Musik-Biennale Berlin, HÖRFELD Schloss Seefeld, MANCA Festival Nice, plein les Sens Mulhouse, Festival Madrid, Balance, G 8 Gipfel Deutschland Bad Doberan, Kalv Festival Sweden, Other Minds Festival San Francisco ... Zu seinen Kammermusikpartnern gehören die Pianisten Pi-Hsien Chen, Anthony de Mare, Hermann Kretzschmar, Massimiliano Damerini und Bernhard Wambach, die Akkordeonisten Stefan Hussong und Theodoro Anzellotti, die Organisten Kei Koito und Theo Brandmüller, die Klarinettisten David Smeyers, Armand Angster, Marcus Weiss, Guido Arbonelli und Eduard Brunner, die Streichinstrumentalisten Thomas Brandis, Werner Heutling, Paul Zukofsky, Stephan Picard, Joachim Schall, Jürgen Kußmaul, Fernando Grillo, Keizo Mizoiri, die Sänger William Pearson, Adrienne Csengery, Hanna Aurbacher, Christina Ascher uva. * Lehrtätigkeit Insbesondere geprägt durch Gerhard Mantels und Janos Starkers analytische Betrachtungsweise spieltechnischer Vorgänge hat Michael Bach neben seiner Konzerttätigkeit stets ebenfalls unterrichtet. Darüberhinaus hat ihn die Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Fragestellungen, den noch ungelösten Aspekten des Cellospiels, dazu angeregt, regelmäßig Kurse über spezielle Themen zu geben. Bereits als Gymnasiast betreute Michael Bach die Celloklasse der Jugendmusikschule Worms. In den 80er Jahren unterrichtete er Violoncello an der Alanus-Hochschule bei Bonn neben Jürgen Kußmaul (Viola), Werner Heutling und Christoph Poppen (Violine). 1983 wurde Michael Bach kurzfristig, anstelle von Heinrich Schiff, die Leitung des Cellokurses als jüngster Dozent bei der jährlichen Hauptarbeitstagung des "Instituts für Neue Musik und Musikerziehung" in Darmstadt übertragen und übernahm diese Funktion bis 1990. Zusammen mit Thomas Brandis und Menahem Pressler, Pianist des Beaux Arts Trios, leitete er die „Begabtenförderung des Landes Rheinland-Pfalz” in Mainz. Ab den 80er Jahren gab Michael Bach Seminare, Meisterkurse und unterrichtete als Gastprofessor an folgenden Universitäten und Hochschulen: HdK und SFB Berlin, Michael Bach ist regelmäßig Jurymitglied bei internationalen Wettbewerben, z.B. dem Gaudeamus Wettbewerb, Rotterdam, dem Bundeswettbewerb "Jugend musiziert". * Texte, akustische und visuelle Werke Unter dem Künstlernamen Michael Bach Bachtischa ist er als Komponist, Autor und Bildender Künstler bekannt. Seine Kompositionen wurden mit Preisen ausgezeichnet und bei internationalen Festivals in Donaueschingen, Dresden, Nizza, Porto, Warschau, Vancouver, New York, bei den Atlantischen Musiktagen, beim ZKM Karlsruhe, beim Kultursommer Südhessen, beim Printemps Rhénan, beim Akiyoshidai Festival Japan aufgeführt. Michael Bachs Buchveröffentlichung „Fingerboards & Overtones” enthält auch ein visuelles Werk, die „Fingerboards”, welche Drucke am Cello darstellen, die die Choreographie der linken Hand auf den Saiten versinnbildlichen. Die „Fingerboards” sind in der Folgezeit immer wieder in Ausstellungen und bei Konzerten zu sehen gewesen, so in Warschau, Stuttgart, Heilbronn, Dresden u.a. Die Wochenzeitung „Die Zeit” und die „Neue Zeitschrift für Musik” widmeten dieser visuellen Arbeit eigens ausführliche Besprechungen. Mit der Bildenden Künstlerin Renate Hoffleit sind große Saiteninstallationen, oft im öffentlichen Raum, realisiert worden, u.a. bei Festivals in Deutschland, Irland, Israel, Frankreich und Japan. Mehrere Auftritte bei den Donaueschinger Musiktagen, das Projekt zur Eröffnung der Internationalen Musikakademie Schloss Kapfenburg, das in das „Guinness Buch der Rekorde” aufgenommen wurde, und die Eröffnung des Fuchu Art Museum in Tokyo sind exemplarische Beispiele. 1996 gab die Bundesrepublik Deutschland eine Sonderbriefmarke zu „75 Jahre Donaueschinger Musiktage” heraus (Auflage 38,52 Mio), deren Motiv dem gleichermaßen visuellen wie akustischen Werk „18-7-92 (Aufzeichnungen zu Ryoanji)” von Michael Bach Bachtischa entnommen ist. |
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