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Arnold Schoenbergs zweite, kürzere Kadenz zum 1. Satz (1913) zu Matthias-Georg Monns Cellokonzert in g-moll |
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Guido Adler, Herausgeber der “Denkmäler der Tonkunst in Österreich”, beauftragte Arnold Schoenberg mit der Generalbaßaussetzung zu Matthias Georg Monns Cellokonzert in g-moll. Gleichzeitig bat Guido Adler um Kadenzen zu diesem Cellokonzert, die von Pablo Casals uraufgeführt werden sollten. Der Musikwissenschaftler Rudolf Stephan wies Mitte der 80er Jahre Michael Bach auf diese Kadenzen hin. Mit Erlaubnis von Nuria Nono-Schoenberg konnte Michael Bach sowohl die Originalmanuskripte im Schoenberg Institut Los Angeles als auch die diesbezüglichen Briefe Arnold Schoenbergs und Guido Adlers in der Library of Congress in Washington einsehen. Aus diesen Unterlagen ergibt sich, daß von Guido Adler die beiden Kadenzen für den 1. und 3. Satz des Cellokonzerts als zu lang erachtet wurden. Anstelle dieser beiden Kadenzen komponierte Schoenberg zwei kürzere Kadenzen. Letztendlich wurden jedoch die Kadenzen nicht veröffentlicht und auch nicht uraufgeführt. |
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Brief von Guido Adler an Arnold Schoenberg vom 12.04.1913: Sehr geehrter Herr! Die Kadenz 1:
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Die Erstaufführung der Kadenzen fand durch Michael Bach am 01. März 1986 in Worms, Germany statt. Eine zweite Aufführung folgte im Jahr 1987 mit dem Orchester der Beethovenhalle in Bonn. Eine Rundfunkproduktion erfolgte 1991 mit dem Sinfonieorchester des SWR in Baden-Baden. |
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General-Anzeiger, Bonn vom 13. Mai 1987 |
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Concerto in g minor First Performance of the Cadenzas in 1987
Commissioned by Guido Adler, the former director of the "Denkm„ler der Tonkunst in sterreich", the Figured Bass Realization for cembalo and the four extensive Solo Cello Cadenzas were composed in 1912 by Schoenberg for the Baroque Cello Concerto in g minor by Monn. The Cadenzas were however not published in 1914 and were rediscovered in Schoenberg's estate. With the support of Mrs. Nuria Nono-Schoenberg, Michael Bach was able to study the manuscripts of the Cadenzas and play the First Performance. These Cadenzas in late Romantic, virtuosic style are a novelty even today.
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